| Alexander Siemon
Geboren am 4. Oktober 1967 in Frankfurt am Main. Nach seiner Ausbildung zum Bankkauf-mann arbeitete er zunächst bei verschiedenen Banken. Dann folgte ein Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaften und der Einstieg in die TV-Branche. Inzwischen ist Alexan-der Siemon Fernsehmoderator und Nachrichtensprecher bei N24 und Kabel 1.
Wann und wo hast du Abi gemacht?
Das war 1987 in Frankfurt am Main.
Was fällt Ihnen spontan zum Stichwort „Abi“
ein?
Erst mal jede Menge Lernstress. Allerdings war das damals nicht so schlimm. Die Vorberei-tungen fürs Abi sind mir relativ leicht von der Hand gegangen, nervös war ich aber trotzdem. Ansonsten denke ich an eine unbeschwerte Zeit mit Freunden und Mitschülern.
Wie hast du dein Abi gefeiert?
Da Frankfurt-Sachsenhausen bekanntlich die Hochburg des Äppelwoi (Hochdeutsch: Apfel-wein) ist, haben wir dort am letzten Tag sämtliche Kneipen unsicher gemacht. Ich bin ir-gendwann sturzbetrunken nach Hause gekommen. Am nächsten Tag hatte ich ziemliche Kopfschmerzen und eine Platzwunde auf der Stirn, von der ich bis heute nicht weiß, woher sie kam.
Was kam nach dem Abi?
Eine ausgedehnte Phase der Erholung. Ich bin erst mal nach Kenia in Urlaub gefahren. Spä-ter gings weiter nach London. Dort habe ich eine Zeitlang gelebt und meine Sprachkenntnis-se auf Vordermann gebracht. Zurück in Deutschland wartete auf mich der graue Berufsalltag: ich habe eine Banklehre angefangen...
Sehnsucht nach der Schulzeit?
Ehrlich gesagt: Nein. Ich bin heute froh, nicht mehr in dieses enge Korsett aus Schulstunden, Hausaufgaben und Vorbereitungen für die nächste Klassenarbeit gezwängt zu sein. Natür-lich hört das Lernen gerade in meinem Beruf als Journalist nie auf, die Rahmenbedingungen sind aber andere. Ich kann mir die Zeit einteilen und den Schwerpunkt nach meinen Wün-schen setzen – manchmal zumindest. Gern erinnere ich mich an Mitschüler und Freunde von damals und an meine Tutorin, Frau Bende.
Erinnerst du dich noch an deinen Abi-Durchschnitt?
Aber ja, der lag bei 2,1.
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